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15. Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) - Ministerin Mittelstädt zeichnet zehn Qualitätsangebote der Bildung für Nachhaltige Entwicklung aus

- Erschienen am 26.11.2025

Zum Höhepunkt des 15. Runden Tisches „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ in Potsdam hat Brandenburgs Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Hanka Mittelstädt, heute zehn Einrichtungen für ihre Angebote zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Mit dem Qualitätssiegel für ihre hochwertigen außerschulischen Bildungsangebote können sie nun vier Jahre für sich und die Angebote werben. Damit gibt es in Brandenburg inzwischen 34 zertifizierte Einrichtungen.

Beim jährlich stattfindenden Runden Tisch „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vernetzen sich Akteurinnen und Akteure von Bildungseinrichtungen, Schulen, Verbände und der Zivilgesellschaft. In diesem Jahr stand die Veranstaltung auf Hermannswerder in Potsdam unter dem Motto „Zukunft gestalten – Netzwerke für mehr Wirkung in der BNE“. Insgesamt begrüßte die Ministerin beim 15. Runden Tisch BNE rund 140 Teilnehmende.

Ministerin Hanka Mittelstädt:

„Es ist ein starkes Signal, in diesem Jahr gleich zehn BNE-Zertifikate zu verleihen – an zehn Einrichtungen, die sich mit ganz unterschiedlichen Angeboten beworben und erfolgreich qualifiziert haben. Damit gibt es bereits 34 zertifizierte BNE-Einrichtungen im Land Brandenburg, die nun mit dieser Auszeichnung für ihre hochwertigen Bildungsangebote werben können.“

Die Beiträge der in diesem Jahr zertifizierten Einrichtungen sind vielfältig: Darunter sind unter anderem Bildungsangebote zum Thema Papier, der Ausbildung als Wildnisbotschafterin oder -botschafter oder das langjährige Junior-Ranger-Programm der Naturwacht Brandenburg. Andere Angebote befassen sich mit den Auswirkungen von Fast Fashion oder gehen der Frage nach, welchen Einfluss Wald auf unsere Gesundheit haben kann.

„Dass in diesem Jahr so viele Einrichtungen das Zertifikat erhalten können, zeigt erneut, dass die Einrichtungen für BNE den Wert des Qualitätssiegels erkannt haben. Zugleich wird an den Angeboten deutlich, wie vielfältig Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist und welchen Beitrag sie für einen besseren und verständnisvolleren Umgang mit Umwelt, Natur und den Ressourcen leisten kann“,

so Ministerin Hanka Mittelstädt.

Die erstzertifizierten Einrichtungen sind:

  • Gemeinschaft & Zukunft e.V.
  • Jugendbildungszentrum Blossin
  • Wolf und Waldkauz gGmbH
  • Stiftung Naturlandschaften Brandenburg – Die Wildnisstiftung
  • Naturparkverein Hoher Fläming e.V.
  • Naturschutzaktiv Schöneiche e.V.
  • Makerspace VINN:Lab der Technischen Hochschule Wildau.

Die rezertifizierten Einrichtungen sind:

  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Brandenburg
  • Villa Fohrde Bildungs- und Kulturhaus e.V.
  • Naturwacht Brandenburg/Junior Ranger Camp

Die Einrichtungen können vier Jahre lang mit diesem Zertifikat ihre außerschulische Bildungsarbeit sichtbar machen. Eine eigens gebildete Kommission aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, dem Bereich des Globalen Lernens, der Wirtschaft, Kommunen, Jugend, Umweltbildung sowie der kulturellen und politischen Bildung bewertet die Bewerbungen nach definierten Qualitätskriterien. Seit 2020 vergibt das Ministerium das Qualitätssiegel Bildung für nachhaltige Entwicklung an außerschulische Einrichtungen für hochwertige Angebote. Alle zertifizierten Einrichtungen stehen auf der Internetseite der Servicestelle BNE www.bne-in-Brandenburg.de unter BNE-Akteure. Auf einer Landkarte sind sie in blau markiert.

Die Servicestelle BNE (www.bne-in-brandenburg.de) ist die Geschäftsstelle der Zertifizierungskommission und wird von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Brandenburg e.V. (ANU), dem Verbund entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. (VENROB) und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) getragen.