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Gemeinsam für den Wald: LFE und FIB bauen ihre Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter aus

Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften aktualisieren langjährigen Kooperationsvertrag

- Erschienen am 20.04.2026

Der Klimawandel stellt Wälder vor große Herausforderungen. In Brandenburg untersuchen das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) und das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Waldökosysteme und erarbeiten Lösungen für die nachhaltige Entwicklung von Wald und Forstwirtschaft. Beide Einrichtungen sind zentrale Ansprechpartner für wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze. Nun haben LFE und FIB ihre enge Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter ausgebaut: Ihr langjähriger Kooperationsvertrag wurde aktualisiert.

Zu den gemeinsamen Themen gehören unter anderem die Herausforderungen für Wälder auf Neulandböden und Sonderstandorten, Verjüngungs- und Pflegekonzepte für Mischbestände und den Wasserhaushalt von Waldböden.

Ziel der Kooperation ist es, die beiden Einrichtungen künftig noch enger in wissenschaftlichen Projekten zusammenarbeiten zu lassen. Sie wollen Synergien besser nutzen und gezielt Fördermittel einwerben, um gemeinsame Forschungsvorhaben zu finanzieren. Die Zusammenarbeit umfasst außerdem die Organisation von Veranstaltungen, die Veröffentlichung gemeinsamer wissenschaftlicher und praxisrelevanter Ergebnisse sowie den Ausbau von Netzwerken für die Praxis. Um die Aktivitäten zu steuern, findet jährlich ein Strategietreffen der beiden Einrichtungen statt.

Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) ist die landeseigene Forschungseinrichtung für Waldökosysteme in Brandenburg. Die rund 60 Mitarbeitenden erbringen ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Leistungen für Waldbesitzende, Forstbetriebe aller Eigentumsarten, Verwaltungen, Politik, Waldinteressierte – damit die Brandenburger Wälder ihre zahlreichen Ökosystemleistungen auch zukünftig erbringen können. Im Fokus stehen aktuell die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Waldökosysteme und die Grenzen der Anpassung, Ansätze zur Erhöhung der Resilienz und Anpassungsfähigkeit der Wälder sowie Konsequenzen für die zukünftige Waldbewirtschaftung. 

Die anwendungsbezogene Forschung am Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V. (FIB) in Finsterwalde widmet sich Landschaften, deren Leistungs- und Funktionsfähigkeit durch Einflüsse des Menschen - insbesondere durch Bergbau und Klimawandel - eingeschränkt ist. Ziel ist die Gestaltung und nachhaltige Entwicklung ökologisch stabiler und vielfältig nutzbarer Landschaften. Das FIB erarbeitet Konzepte, entwickelt Entscheidungsunterstützungssysteme und verfasst Handlungsleitfäden mit und für die Praxis. 

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